Ungarn will den Handel mit Kryptowährungen entkriminalisieren und sich dem MiCA anschließen

— By Tony Rabbit in Regulation

Ungarn will den Handel mit Kryptowährungen entkriminalisieren und sich dem MiCA anschließen

Ungarns neue Regierung plant, nicht autorisierte Kryptodienste zu entkriminalisieren und sich an die MiCA-Vorschriften der EU anzupassen und damit frühere strenge Richtlinien umzukehren.

Ungarns neue Regierung will ihre strengen Kryptovorschriften lockern und signalisiert damit eine deutliche Kehrtwende gegenüber der vorherigen Regierung. Zu den Plänen gehören die Aufhebung sogenannter „unangemessener Beschränkungen“ und die Abschaffung strafrechtlicher Sanktionen für nicht autorisierte Kryptodienste.

2025
Ursprünglicher Strafstart
Juni 2026
Ankündigungsdatum
MiCA
Ausrichtungsziel

Richtlinienumkehr angekündigt

Der neue Minister für Wissenschaft und Technologie gab diese neuen Pläne bekannt. Dies stellt eine direkte Umkehrung der Haltung der vorherigen Regierung dar, die strenge Kryptoregeln eingeführt hatte.

Entkriminalisierung und Marktauswirkungen

Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Richtlinie ist die Abschaffung strafrechtlicher Sanktionen für nicht autorisierte Kryptodienste. Diese Strafen sollten ursprünglich im Juli 2025 in Kraft treten und hatten Berichten zufolge dazu geführt, dass Plattformen wie Revolut den ungarischen Markt verlassen haben.

Hungary Moves to Decriminalize Crypto Trading and Align With MiCA

Anpassung an EU-Standards

Das erklärte Ziel dieser regulatorischen Änderung besteht darin, Ungarns Krypto-Rahmenwerk an die Regulierung der Märkte für Krypto-Assets (MiCA) der Europäischen Union anzupassen. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes im Bereich der digitalen Vermögenswerte zu verbessern.

SCHLÜSSELKONTEXT: Die Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Verordnung ist ein umfassender Regulierungsrahmen für Krypto-Assets innerhalb der Europäischen Union, der Rechtssicherheit bieten und Innovationen fördern und gleichzeitig Verbraucher und Marktintegrität schützen soll.

Auswirkungen auf den Kryptomarkt

Diese Entwicklung könnte den ungarischen Markt möglicherweise für ein breiteres Spektrum an Kryptodiensten und -plattformen öffnen und so ein günstigeres Umfeld für die Innovation digitaler Vermögenswerte schaffen. Für DEXTools-Benutzer, die globale regulatorische Veränderungen verfolgen, ist dies eine bemerkenswerte Veränderung in der europäischen Landschaft.

Diese Nachricht wurde am 11. Juni 2026 von Bloomberg, Cointelegraph und Crypto Briefing gemeldet. Dies ist keine Finanzberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Ungarns neue Kryptopolitik?

Ungarns neue Regierung plant, strenge Kryptoregeln zu lockern, unangemessene Beschränkungen aufzuheben und strafrechtliche Sanktionen für nicht autorisierte Kryptodienste abzuschaffen.

Warum ändert Ungarn seine Kryptoregeln?

Das erklärte Ziel besteht darin, den ungarischen Rahmen an die MiCA-Verordnung der Europäischen Union anzupassen und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes bei digitalen Vermögenswerten zu verbessern.

Wann sollten die strengen Strafen in Kraft treten?

Strafrechtliche Sanktionen für nicht autorisierte Kryptodienste sollten im Juli 2025 in Kraft treten.

Welche Plattformen waren von den bisherigen Regeln betroffen?

Berichten zufolge haben Plattformen wie Revolut aufgrund der strengen Vorschriften den ungarischen Markt verlassen.

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