KuCoin muss laut Investor noch 2 Millionen US-Dollar an Seychellenprämie für dekotierte Token zahlen

— By Tony Rabbit in Regulation

KuCoin muss laut Investor noch 2 Millionen US-Dollar an Seychellenprämie für dekotierte Token zahlen

Berichten zufolge hat KuCoin einen Gerichtsentscheid in Höhe von 2 Millionen US-Dollar auf den Seychellen nicht an einen Investor für dekotierte Token gezahlt, was Fragen zu den Börsenrichtlinien aufwirft.

KuCoin muss laut Investor noch 2 Millionen US-Dollar an Seychellenprämie für dekotierte Token zahlen

Ein Schweizer Investor behauptet, dass die Kryptobörse KuCoin noch keinen Gerichtsentscheid in Höhe von mehr als 2 Millionen US-Dollar gezahlt hat, der aus einem Streit um dekotierte Token resultiert. Dieser Fall wirft aktuelle Fragen dazu auf, wie Krypto-Börsen Vermögenswerte aus Projekten verwalten, die nicht mehr unterstützt werden.

2 Mio. USD+
Gerichtsurteil
21M
CHP-Token
Seychellen
Gerichtsstandort
Juni 2026
Meldedatum

Gericht entscheidet zugunsten des Anlegers

Der Oberste Gerichtshof der Seychellen erließ ein Urteil, in dem Didier Rabl, ein Schweizer Investor, als alleiniger Eigentümer von etwa 21 Millionen CoinPoker (CHP)-Token bestätigt wurde. Diese Token wurden von KuCoin im Namen von Rabl gehalten.

Das Gericht stellte fest, dass KuCoin diese nicht zurückgezogenen Token, die zu einem dekotierten Projekt gehörten, nicht als verlassenes Eigentum behandeln konnte. Es wurde festgestellt, dass E-Mails bezüglich des Delistings vom Investor ungelesen und unbeantwortet blieben.

Schadenersatz über 2 Millionen US-Dollar zugesprochen

Nach seiner Entscheidung sprach der Oberste Gerichtshof der Seychellen Rabl Schadensersatz zu. Der Gesamtbetrag dieser Schäden übersteigt 2 Millionen US-Dollar.

Der Investor behauptet, KuCoin habe sich seitdem geweigert, diesen gerichtlich angeordneten Schiedsspruch zu zahlen. Die konkrete Position von KuCoin zu dieser angeblichen Weigerung wurde in der Berichterstattung nicht bestätigt.

KuCoin Yet to Pay $2M Seychelles Award Over Delisted Tokens, Investor Says

Auswirkungen auf Richtlinien für dekotierte Token

Dieser Fall wirft kritische Fragen darüber auf, wie Kryptowährungsbörsen Token aus Projekten verwalten, die sie aus der Liste nehmen. Es befasst sich insbesondere mit der Verantwortung, die Börsen gegenüber Benutzerressourcen haben, nachdem ein Projekt von ihrer Plattform entfernt wurde.

Die Entscheidung des Gerichts legt einen Präzedenzfall nahe, dass Börsen nicht zurückgezogene, dekotierte Token nicht automatisch als aufgegeben betrachten dürfen, insbesondere wenn Kommunikationsversuche vom Benutzer nicht endgültig bestätigt werden.

WICHTIGER HINWEIS: Der Oberste Gerichtshof der Seychellen entschied, dass KuCoin nicht abgezogene CHP-Tokens aus einem dekotierten Projekt nicht als verlassenes Eigentum behandeln könne, und sprach dem Investor Schadensersatz in Höhe von über 2 Millionen US-Dollar zu.

Was Sie als Nächstes sehen sollten

Die Lösung dieses Streits, insbesondere hinsichtlich der Zahlung des Gerichtsurteils, wird von der Krypto-Community genau beobachtet. Es könnte zukünftige Richtlinien und Benutzervereinbarungen verschiedener Börsen beeinflussen.

Für diejenigen, die CoinPoker (CHP) oder ähnliche dekotierte Vermögenswerte verfolgen, könnte die Beobachtung der Marktstimmung und etwaiger weiterer Entwicklungen bei DEXTools zusätzlichen Kontext liefern.

Gemeldet im Juni 2026 von Cointelegraph und Crypto Briefing. Dies ist keine Finanzberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Kernproblem im KuCoin-Fall?

Ein Schweizer Investor behauptet, KuCoin habe einen Gerichtsentscheid in Höhe von über 2 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit dekotierten Token nicht gezahlt.

Wer ist der beteiligte Investor?

Didier Rabl, ein Schweizer Investor, ist in diesem Fall der Kläger.

Was hat der Oberste Gerichtshof der Seychellen entschieden?

Das Gericht entschied, dass Didier Rabl der alleinige Eigentümer von 21 Millionen CoinPoker (CHP)-Tokens im Besitz von KuCoin ist, und sprach Schadensersatz von über 2 Millionen US-Dollar zu.

Warum hat das Gericht gegen KuCoin entschieden?

Das Gericht kam zu dem Schluss, dass KuCoin nicht zurückgezogene dekotierte Token nicht als verlassenes Eigentum behandeln könne, und stellte fest, dass E-Mails zur Dekotierung vom Investor ungelesen blieben.

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